Mittwoch, 22. März 2017



Nachschau 3. März 2017                  Jessika Schwark
Bauchgefühl vs. Rationalität

Jürgen Staas hält sein Kurzreferat zum Thema: Bauchgefühl vs. Rationalität.
Auf die zentrale Lebensfrage: " Wie komme ich zu meinen Entscheidungen?"
gibt es anscheinend mindestens drei Antworten: durch Gebrauch des Verstandes, der Intuition oder durch Hören auf das Bauchgefühl.
Lassen sich diese Drei Instanzen überhaupt getrennt voneinander betrachten?
Manchmal scheinen sie sich zu ergänzen, manchmal stehen sie sich als Gegenspieler gegenüber.
Im Falle der Entscheidungsfindung kämpfen sie dann scheinbar gegeneinander, schließen sich aus, zum Beispiel bei der Suche nach kreativen Ideen steht die Ratio der Intuition entgegen.
Erfahrungen, Konditionierungen und die Meinung anderer vermischen sich.
Der spontane Impuls des Bauchgefühls meldet sich bei Abneigung, bringt Emotionen ins Spiel.
Beide Systeme greifen scheinbar auf die Informationen der Sinnesorgane zu- aber betrachten  sie deshalb die Wahrheit?
Begrenzen unsere inneren "Prüfer" gar die Wahrnehmung der reinen Wahrheit und verkomplizieren somit die Entscheidungsfindung in einer ohnehin immer komplexeren Welt?
Der bewusste Verstand, auch er scheint  beeinflusst durch Erfahrung im bisherigen Leben.
Würden wir uns ohne Bauchgefühl überhaupt ineinander verlieben?
Aktuell scheint die Welt voller Probleme: Kriege, Flucht, zweifelhafte Persönlichkeiten in Politik und Führung- Ergebnis von Entscheidungen aufgrund von Bauchgefühl ( Hass, Angst, Suche nach Anführern) oder gezielt geplanter rationeller Lenkung ( Globalisierung, Interessen kleiner Eliten)- dieses Thema wurde kontrovers diskutiert.


Vorschau 7.April 2017                           Jessika Schwark
 

Was macht uns wirklich glücklich?
 

Was ist Glück?
Wikipedia: Glück mittelhochdeutsch 12.Jh „ Art, wie etwas endet/ gut ausgeht
günstigster Ausgang eines Ereignisses unabhängig vom eigenen Zutun
gleichzeitig aber Volksweisheit: „ Jeder ist seines Glückes Schmied“:
 

Wieviel Eigenverantwortung trägt jeder an seinem Glück?
Wieviel Einfluss habe ich darauf, ob mein Leben glücklich ist?
Unterscheide „ Glücksgefühl“ von „glücklich leben“
Glücksgefühl: schönes Gefühl im Moment einer angenehmen Erfahrung.
Nachteil: zeitlich meist sehr begrenzt, Gewöhnungseffekt tritt schnell
ein ( hedonistische Anpassung).
Glücklich leben: Zufriedenheit, Haltung dem gesamten Leben gegenüber
unabhängig vom Erleben einzelner Glücksmomente.
Das Leben aller Menschen umfasst positive und negative Ereignisse.
Umfrage ergab: glückliche Menschen überall auf der Welt verfügen über diese inneren
Fähigkeiten:
- sie sind sozial verträgliche Mitmenschen
- sie sind mental gesund
- sie sind nur selten allein
- sie haben ein ausgeglichenes Naturell
- sie pflegen gute Beziehungen in Familie, Partnerschaft und Freundeskreis
- sie führen ein aktives und selbstbestimmtes Leben
- sie haben die Fähigkeit zum positiven Denken
- sie erkennen Chancen und Perspektiven auch in negativen äußeren Umständen
- siesind oft spirituell, dh.sie engagieren sich für einen höheren, nicht materiellen Wert
äußere Umstände, die Lebensglück begünstigen, sind
- eine gute öffentliche Versorgung
- Vertrauen und Ehrlichkeit als gesellschaftliche Werte
- ein staatliches Gesundheitssystem
zu finden in skandinavischen Ländern.
Fazit: ein glückliches Leben hängt durchaus von der inneren Haltung ab
Wie können wir diese innere Haltung erreichen?
In der griechischen Philosophie der Antike gilt die „ Selbstreflexion“ als wichtigstes Instrument gegen negative Gedankenmuster, Meinungen und selbst geschaffene Überzeugungen.
Lebensglück durch Nachdenken.
Probleme selbst erkennen und positive Veränderungen aktiv herbeiführen.
Oder doch lieber Jammern und sagen: die Anderen sind Schuld?!



Kommentare:

  1. Ich habe zur "Vorschau 3.3.2017: Bauchgefühl vs. Rationalität" einen Kommentar eingestellt. Vielleicht ergibt sich ja eine kleine Diskussion?

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  6. Das Glück

    Wer möch' nicht immer glücklich sein
    Und stets auf Wolke 7 schweben
    Von früh bis spät nur Sonnenschein
    Und ohne jede Sorge leben

    Doch wird das Ideal zur Norm
    Dann wird es eben auch ... n o r m a l
    Der Cognac schmeckt wie einst der Korn ...
    Das war's dann mit dem Ideal

    Dies ist - klingt's auch nicht richtig gut -
    Kein Grund für Gram und Traurigkeit
    Wer wirklich in sich selber ruht
    Versucht's mal mit: Zufriedenheit

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  7. Kann dem Dichter nur beipflichten. Der klass. griechische Begriff für Glück "Eudämonismus" geht allerdings über Zufreidenheit hinaus.

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